Wie kann der Einfluss radikaler Islamisten reduziert werden?

 

Diese Frage stellte sich die Bundestagskandidatin der Freien Demokraten im Kreis Heidenheim, Silke Leber. Ein Weg um den Einfluss radikaler Islamisten entscheidend zu reduzieren wäre nach Ansivht von Silke Leber die Einführung eines regulären Islamunterrichtes an den Schulen. Denn dann würden die Kinder frühzeitig den Koran kennenlernen und wären dann besser gefeit vor radikalen Auslegungen die so im Koran nicht vorgesehen sind. Weiterhin würden die Lehrer, die die Kinder unterrichten in Deutschland an staatlichen Schulen ausgebildet.

Ohne diesen regulären Islamunterricht, so Silke Leber, gibt es eine Grauzone in der Kinder und Jugendliche von Menschen Koranauslegungen erfahren die zum einen nicht über einen Lehrplan kontrolliert werden. Demnach ist es auch sehr viel leichter möglich, radikale Ideen verbreiten zu können.

Die FDP und auch Silke Leber fordern die Kultusministerin auf, alles zu unternehmen, um dem regulären Islamunterricht einen hohen Stellenwert einzuräumen und nicht länger zu zögern, ihn in ganz Baden-Württemberg anzubieten.

 

FDP STEHT ZU IHREN POSITIONEN

Klaus Bass Kreisvorsitzender FREIE DEMOKRATEN IM KREIS HEIDENHEIM
Klaus Bass Kreisvorsitzender FREIE DEMOKRATEN IM KREIS HEIDENHEIM

 

In einem Leserbrief an die HEIDENHEIMER NEUE PRESSE wurde kritisiert, dass die Parteien nach den Wahlen ihre Forderungen und Ansprüche vor der Wahl vergessen und mit angeblichen politischen Gegnern koalieren nur am an die Macht zu kommen.

 

Für die FREIEN DEMOKRATEN erklärt deren Kreisvorsitzender Klaus Bass, dass genau dies die FDP bei der Landtagswahl nicht gemacht hat und deswegen auch kritisiert wurde. Klaus Bass führt aus, dass die FDP in Baden-Württemberg vor der Landtagswahl ihre Positionen in sogenannten „ Wahlprüfsteinen“ zusammengefasst hat und diese an die anderen Parteien versandt hatte mit der Bitte um eine Stellungnahme. Dabei stellte sich heraus, dass die FDP mit der CDU die grössten Übereinstimmungen hatte. Nach der Wahl zeigte sich, dass eine schwarz-gelbe Koalition keine Mehrheit hatte. In den Sondierungsgesprächen mit allen im Landtag vertretenen Parteien ( ausser mit der AfD ) zeigte sich, dass die FDP ihre Positionen in einer angedachten „ Ampel“ Koalition mit SPD und GRÜNEN nicht einbringen konnte. Deshalb entschied sich die FDP, in die Opposition zu gehen.

Nach Ansicht von Klaus Bass zeigt dies, dass es der FDP zunächst um Positionen und Themen geht und erst in zweiter Linie um Posten.

Für dieses Verhalten wurde die FDP nun von verschiedenen Gruppierungen kritisiert, die meinten dass die FDP ihrer staatsbürgerlichen Pflicht nicht nachgekommen wäre. Klaus Bass fragt nun, was wichtiger ist. Macht um jeden Preis oder eine klare Position ? Die FDP in Baden-Württemeberg jedenfalls hat sich für klare Positionen entschieden und diejenigen Wähler die der FDP ihre Stimme gegeben haben können sicher sein, dass für die FDP nach der Wahl dasselbe gilt wie vor der Wahl.